Drei Uhr Dreiunddreißig
An einem einzigen Tag des Jahres überwinde ich meinen Ruf als Spätaufsteher aus Leidenschaft und beginne meinen Tag mitten in der Nacht. Absolut schleierhaft, warum ich mir das antue, warum ich meinem Biorhythmus diese persönliche Grausamkeit zumute, obwohl ich doch genau weiß, daß ich spätestens von der Mittagszeit an diesen Tag nur noch wie ein Schlafwandler erleben werde. An der Aussicht auf ein zweites Frühstück liegt es nicht, da bin ich mir sicher, auch wenn mir ein ausgiebiges Frühstück immer auch das Gefühl vermittelt, den Tag besonders gut zu beginnen. Es sind auch nicht die lobenden Worte kurz vor Sonnenaufgang "Braver Hund, brav gemacht. Ja, schon klar, am Liebsten lägest du jetzt noch in deiner Hütte.", die mich diese Tortur auf mich nehmen lassen, denn die nehme ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wahr, da ich ja mental noch schlafe. Keine artikulierbare Ahnung also, warum ich mich eigentlich quäle, nur eine leise Befürchtung, daß ich tief in meinem Unterbewußtsein vielleicht doch ein Masochist bin.
Heute war wieder einmal dieser Tag, der im Übrigen ein herrlicher Tag wurde, und das zweite Frühstück zog sich bis in die Mittagsstunden hin und dabei kein bißchen in die Länge. Was mich betrifft, so stand ich wie vorausgesehen für den Rest des Tages neben mir und deshalb ist nun endlich ein Schläfchen angesagt. Ein Nachmitternachtsschläfchen. Gute Nacht.
Heute war wieder einmal dieser Tag, der im Übrigen ein herrlicher Tag wurde, und das zweite Frühstück zog sich bis in die Mittagsstunden hin und dabei kein bißchen in die Länge. Was mich betrifft, so stand ich wie vorausgesehen für den Rest des Tages neben mir und deshalb ist nun endlich ein Schläfchen angesagt. Ein Nachmitternachtsschläfchen. Gute Nacht.
entracte - 25. Jun, 00:21
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